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Alles über Esoterik und Spiritualität

Wie man Geld und Wohlstand in sein Leben lässt

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Geld ist was unsere Mitmenschen antreibt und auch dem Sinnsucher keine Ruhe gibt, so sehr er sich über den profanen Dingen schweben sieht. Doch wie kann eine gesunde Einstellung zum schnöden Mammon aussehen, eine Geisteshaltung die befreit und es erlaubt Geld in unser Leben zu lassen?

Abundanz umgibt uns

Auch wenn uns nicht jederzeit bewusst sein mag: die Gaben die uns am Leben erhalten und nähren hält Mutter Erde in reichem Maße für uns bereit. Oft in greifbarer Nähe aber nicht völlig mühelos erreichbar, nicht ohne Anstrengung – Energie. Auf der anderen Seite ist auch wahr, es dürfte ruhig gerechter verteilt sein. Wäre alles Geld der Welt gleichmäßig auf alle Erdeinwohner verteilt, der weitaus größere Teil der Menschheit könnte über erheblich mehr Geldmittel verfügen als bisher.

Nun folgt der Geldkreislauf einem System, das von Menschen erdacht wurde Institutionen und Philosophien aufrecht zu erhalten, nicht primär um einzelnen Individuen zu dienen. Institutionen und Systeme neigen dazu Eigenarten zu entwickeln sobald ihnen Leben eingehaucht wurde, eine Art Selbsterhaltungstrieb. Menschen nähren es und tragen zu deren Wachstum bei und auch, daß andere Menschen sich dem System unterordnen mögen. Keine einfache Situation für das Individuum, Steuerzahler oder Verbraucher dem lediglich die Rechnung präsentiert wird. Wir müssen daher einen Willen zur Auflehnung entwickeln der stärker ist als jene Kräfte die uns unten halten wollen.

Mangelbewußtsein durch Erziehung?

Geld ist der sechste Sinn. Der Mensch muss ihn haben; denn ohne ihn kann er die anderen fünf nicht voll ausnützen.

– William Somerset Maugham

Um von einem gefühlten Mangel zu einem Wohlstandsbewußtsein zu gelangen müssen wir uns zunächst mit Vorstellungen konfrontieren die wir bewußt oder unbewußt in uns tragen. Jeder kennt entsprechende Sinnsprüche schon seit der Kindheit. Etwa: „Geld verdirbt den Charakter“, oder „eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr als ein Reicher in das Paradies ein“. Was auch immer wir von diesen Sprüchen heute denken mögen, wir halten Sie in unserem Unterbewußtsein und die Erinnerung daran möglicherweise durch alltägliche Vorbehalte frisch.

Ob wir es wollen oder nicht, wir sind immer auch ein Produkt dieser frühen Sozialisierung und nicht nur das: wir beeinflußen mit unseren Einstellungen direkt unser Umfeld und beziehen gleichermaßen auch die Gefühle anderer Menschen um uns herum mit ein. Diese zu verstehen ist daher unsere erste Aufgabe.

Gesellschaft mißtraut Menschen die zu sehr nach Macht streben

Geld ist Macht und deshalb fühlt man sich instinktiv unwohl mit Menschen, die ein übersteigertes und verkrampftes Verhältnis zum Gelderwerb hegen. Für uns ist Geld jedoch ein Mittel das befreit und unser eigener Wohlstand soll auch positiv auf andere ausstrahlen. Deshalb halten wir nicht zulange an Geld fest, wir lassen es frei fließen und zirkulieren, erfreuen andere indem wir ausgeben. Automatisch findet es den Weg zurück in unsere Tasche.

Wir müssen uns selbst ein Gedankenkonstrukt erschaffen, daß es uns erlaubt Wohlstand in unser Leben einzuladen. Nicht zuletzt ist auch unsere physische Umgebung nichts weiter als ein Gedankenkonstrukt, eine Welt des Bewußtseins und nicht mehr oder weniger real als unsere Träume oder Vorstellungsvermögen von den Dingen. Als erstes müssen wir also Abschied nehmen von negativen Gedanken die uns ein schlechtes Gewissen einreden sollen und jede Form von Mangelbewußtseins.

Das Geld, das man besitzt, ist das Mittel zur Freiheit, dasjenige, dem man nachjagt, das Mittel zur Knechtschaft.

– Jean-Jacques Rousseau

Ein echtes Gefühl der Abundanz entwickelt man nicht dadurch, daß man alleine seine Ausgaben erhöht und sich große Anschaffungen leistet, sondern gerade darin Reichtum in den Dingen zu sehen die einen bereits umgeben. Dies können materielle Dinge sein, Freundschaften und Gelegenheiten an denen wir in reichem Maß teilhaben können. Dieses Bewußtsein muß uns zu eigen sein, eine Autosuggestion kann sich daher lohnen, wie ein aufgenommenes Mantra das man sich aufnimmt selbst immer wieder anhört.

Ein Angebot bereithalten

Unser Angebot ist nun das, was wir bereithalten um unsere Mitmenschen etwas glücklicher zu machen oder ein weit verbreitetes Problem zu lösen. Diese Art „Dienstleistungsbewußtsein“ sollten wir uns verinnerlichen, unsere Mitmenschen wahrhaft glücklicher zu machen. Damit entgegnen wir ihren oben genannten Vorbehalten machtgierigen Menschen gegenüber. Außerdem fällt es uns allen leichter für etwas zu bezahlen, daß wir als Teil unserer Selbst betrachten und halten es dagegen für einen Verlust, wenn die Gegenleistung nicht wirklich begeistert und irgendwie undurchdacht erscheint.

Für das „Dienstleistungsbewußtsein“ sollten wir in der Lage sein unser eigenes Ego zurückzustellen und es wahrhaftig den Bedürfnissen unserer Mitmenschen unterzuordnen. An unserem Angebot wiederum müssen wir feilen und es bereit halten wann immer Menschen in unser Leben treten. Auf diese Weise lassen Ertrag und Wertschätzung nicht lange auf sich warten.

Angestellt oder selbständig?

Die oben genannten Aussagen, etwa zu einem eigenen Angebot, legen eine eigenständige Arbeit. Die Auflehnung gegen etablierte Systeme und Kräfte die uns „unten halten“ umfasst eben auch die Anstellung und unselbständige Arbeit, wobei uns nicht der volle Ertrag unserer Arbeit zufließt.

Nun liegt es mir fern, jedefrau und jedermann zu ermuntern sichere Anstellungsverhälntisse sofort aufzukündigen. Selbstaffirmation, Wohlstandsbewußtsein und echte Dienstleistungsorientierung tun sicher auch in jedem Angestelltenverhältnis gut und helfen uns auch unser „Angebot“ im Arbeitsmarkt zu positionieren. Vielleicht hegt ihr aber auch dann einen Traum etwas anderes und „Eigenes“ unter eigener Flagge zu tun. Grund zur Freud ist: das Internet macht es möglich mit wenig Aufwand zum Beispiel aus einem liebgewonnenen Hobby ein einträgliches Geschäft zu machen.

Praktische Methoden

  • Buch führen über Einnahmen und Ausgaben – eine ehrliche Bestandsaufnahme ist immer Ausgangspunkt vorausschauende Budgetentscheidungen treffen zu und auch mögliche Problemfelder aufzeigen zu können. Vom Haushaltsbuch bis hin zur Buchhaltungssoftware gibt es viele helfende Werkzeuge.
  • Das Internet nutzen – Ob Kleinanzeigen, Märkte, Shopsysteme oder digitale Projektarbeit – wie das weltweite Netz wachsen auch die Möglichkeiten von Tag zu Tag und bietet wertvolle Werkzeuge euer Angebot sehr günstig vor der Weltgemeinschaft zu platzieren.
  • Verschwendung vermeiden – erklärt sich eigentlich von selbst. Das Leben will genossen werden aber jeder findet in seinem Alltag noch sinnlose Ausgaben die man einschränken könnte. Wie oben genannt kann eine Buchhaltung helfen Verschwendung ausfindig zu machen.
  • Vernachlässigten Pflichten nachkommen – Aufgaben die sich aufgestaut haben endlich einmal zu erledigen, den Haushalt in Ordnung bringen um ein Gefühl für tägliche „kleine Erfolge“ und Verdienste zu entwickeln.
  • Abhängigkeiten lösen, Eigenständigkeit betonen
  • Tun statt wollen – Planung ist gut und Schreiben hilft auch. Vergesst dabei aber nicht täglich an der Umsetzung eurer Wünsche zu arbeiten.

Literaturempfehlung

Wir tragen unser Wissen auf Esobox stets aus vielen Quellen zusammen. In diesem Fall hat mich jedoch ein Vortrag von Stuart Wilde dazu inspiriert diesen kleinen Ratgeber zu verfassen. Wer darüber hinaus mehr erfahren möchte über Geld, Energie und Spiritualität und wie das alles zusammengeht, dem sei das kleine Büchlein „Geld, fließende Energie“ von Stuart Wilde ans Herz gelegt.

Warum Geben wirklich seliger als Nehmen ist

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Den oben genannten Sinnspruch, daß Geben seliger als Nehmen sei, hat sicherlich jeder schon einmal gehört. Besonders dann, wenn der Angesprochene daran erinnert werden soll sich nicht allzu fest an seine Habseligkeiten zu halten und ironisch auch zu deren unfreiwilligen Herausgabe bewegt werden soll. In der Tat ist die Großzügigkeit aber eine charakterliche Gabe, die in allen Kulturkreisen hoch geschätzt wird. Was hat es mit dieser Wertschätzung auf sich?

Wie Großzügigkeit auch dem Gebenden nützt

Der Grundzug des tugendhaften Gebens beruht auf Überlegungen, die weit darüber hinausgehen, eine materielle Umverteilung in Gang zu setzen oder ein unmittelbares Bedürfnis zu befriedigen. Gemäß dem lateinischen Motto, daß niemand ohne Tugend glücklich werden könne, hilft Großzügigkeit dem Gebenden selbst am meisten.

Befreiung von materiellen Bedürfnissen

Jeder Mensch hat materielle Bedürfnisse. Manche sehr unmittelbar wie die Nahrung die wir zu uns nehmen, sodass wir ohne deren regelmäßige Befriedigung kaum leben können. Der weitaus größere Teil der Bedürfnisse dient jedoch oft der persönlichen Annehmlichkeit oder auch Eitelkeit. Die Reinigung von solchen Einflüssen ist beispielsweise auch eine zentrale Angelegenheit des Buddhismus, weswegen die Großzügigkeit zu den Wichtigsten der 10 buddhistischen Tugenden gehört.

Das manchmal irrationale Festhalten an lieb gewonnenen Habseligkeiten kann wirklich unseren Charakter verderben, deswegen ist die Großzügigkeit von großer Bedeutung nicht nur wegen der christlichen Barmherzigkeit, sondern auch für die Selbstreinigung im Sinne des Buddhismus. Wann immer wir einem Mitmenschen durch eine Gabe unsererseits weiterhelfen können, so sollten wir dies ohne Zögern tun. Wahrhaft großzügig ist dabei auch nur jener, der für seine freiwillige Gabe keine Gegenleistung erwartet. Wer seine Gabe mit Zins zurückbezahlt bekommen möchte, ist nicht wirklich tugendhaft. Das sagt uns der gesunde Menschenverstand wie auch buddhistische und christliche Quellen.

Über die Art von Geschenken und Gaben

Neben dem Schenken und freiwilligen Geben, allein zur materiellen Unterstützung, gibt es eine besondere Form der Gabe, die umso höher zu schätzen ist. Die besondere Gabe soll den Empfänger in die Lage versetzen sein eigenes Bedürfnis erkennen und nachhaltig befriedigen zu können. Ein sehr gutes Gleichnis ist daher der christliche Leitspruch, man möge den Hungernden keine Fische geben, sondern zeigen wie man angelt.
Dadurch wird der Empfänger in die Lage versetzt die Lösung seiner Leiden selbst in die Hand zu nehmen und was noch viel besser ist: er selbst kann Überschüsse einfahren und sich anderen gegenüber großzügig erweisen. Das Gesamtglück kann damit gesteigert werden.

Einfluß auf das Unterbewusstsein des Gebenden

Wir haben festgestellt, daß Geben ohne Erwartung einer Gegenleistung als besonders tugendhaft erachtet wird und dennoch profitiert der Gebende durch seine Tat. Wie ist das möglich? Die Antwort ist in den Auswirkungen auf die Psyche des Gebenden begründet.

Erstens kann man nichts geben wovon man selbst nichts besitzt. Zweitens gibt man gerne wovon man selbst im ausreichendem Maß besitzt. Doch wieviel ist genug, was ist ausreichend? Das Maß hierfür unterliegt allein der subjektiven Betrachtung. Wer freiwillig gibt hat bereits den Zustand des Zweifelns überwunden und aktiv den Beweis angetreten, daß das begehrte Gut in ausreichendem Maß vorhanden ist. Das Wissen darum ist enorm bereichernd für unser Unterbewusstsein. Durch praktizierte Großzügigkeit vermitteln wir unserem Unterbewusstsein aus großen Vorräten schöpfen zu können und daß stets Gaben für uns übrig bleiben werden, auch wenn wir freizügig davon geben.

Die praktizierte Großzügigkeit versichert uns in unserem Unterbewussten, an Abundanz und Reichtum teilhaben zu können. Es erlöst uns von emotionalen Anspannungen und wirkliche Taten, wie auch der Gelderwerb, werden uns leichter fallen.

Wie können wir geben und was?

Großzügigkeit muß nicht immer an konkrete materielle Güter gebunden sein, oft sind die kleinen Gesten des Alltags besonders wirksam. Seht ihr eine Person morgens im Café mit trauriger Miene sitzen? Geht einmal hin und sagt etwas Aufmunterndes. Oft ergeben sich so die interessantesten Bekanntschaften.

Habt ihr schon einmal einer fremden Person geholfen und großes Glück dabei empfunden oder habt ihr selbst einmal unerwartet Hilfe erhalten? Wir freuen uns über eure Kommentare und Geschichten!

Das Magicum in Berlin

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Das Magicum in Berlin ist eines der wenigen – wenn nicht das einzige – Museum in Deutschland, das sich auf ca. 600 qm mit Esoterik und Spiritualität beschäftigt.

Ich hatte das Museum kurz nach seiner Eröffnung letzten Sommer selbst besucht und kann einen Besuch jederzeit nur wieder empfehlen.
Es befindet sich in einem Kellergewölbe in der Nähe der Hackeschen Höfe an einem geschichtlich sehr bedeutsamen Platz, direkt gegenüber einer jüdischen Schule.

Man betritt das Gebäude durch einen kleinen Hofeingang und kommt dann erstmal in den Kassen- und Shop-Bereich. Der Shop bietet allerlei esoterische Spielereien und natürlich Tarotkarten. Allerdings ist der Shop nicht besonders bemerkenswert und eher Beiwerk. Toll ist, dass man als Besucher nach Zahlen des Eintritts gleich eine oder auch mehrere Tarot-Karten ziehen darf….anschließend geht es eine Treppe hinab in das Kellergewölbe. 20140719_133458Auf der Treppe steht ein großer metallner Wasserbottich den man mit den Händen durch Reiben zum Schwingen bringen darf. Nur wenn man sich entspannt gelingt dies….

Nun betritt man also ganz entspannt und eingestimmt das sehr ansprechend modernisierte Gewölbe, dort wird man erstmal über Esoterik und Spiritualität im Allgemeinen aufgeklärt und es wird Spiritualität und die wichtigsten Religionen vorgestellt. 20140719_122534Hieran anschließend wird man in dem Kellerlabyrinth des Magicums mit weiteren Themen wie Astrologie, Hexen im Mittelalter, Alchemie, Okkultismus, Kraftorte, Geheimlehren konfrontiert,….im hintersten Kellerraum ist eine Ausstellung über okkulte Gegenstände, z.B. Glücksbringer oder eine echte Wahrsager-Glaskugel ist dort zu sehen, auch Spielchen mit Pendeln oder Zahlenknobeleien kann man in diversen Formen machen. Natürlich fehlen auch klassische Holzknobeleien nicht. Das Magicum lädt also auch zum Mitmachen ein. Manches Ausstellungsstück ist zwar „nur“ geheimnisvoll und eher weniger spirituell, dennoch meistens nicht uninteressant.

Alles in Allem ist das Museum mit viel Verstand und Liebe gemacht und gibt einen tollen Überblick über die Esoterik und Spiritualität, dabei geht es allerdings nicht allzusehr in die Tiefe. Der Besuch lohnt dennoch, dem Erfahrenern gibt es den einen oder anderen Impuls und den Neulingen oder sogar ablehnend gegenüber Esoterik stehenden Menschen gibt es erste Einblicke. Danneben ist es ein großartiger Ort um ins Gespräch und vielleicht sogar einen Ausstausch mit Gleichgesinnten zu treten. Und durch das labyrinthartige Gewölbe und die Mitmachangebote auch für Kinder eine sehr spannende Unterwelt, die vermutlich selbst an einem Kraftort steht 😉

http://www.magicum-berlin.de/

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5 Zeichen dafür, daß es (einen) Gott gibt

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Glaube?

Viele Menschen wachsen auf im Glauben oder in einer Umgebung, die den „rechten“ Glauben durch offene oder subtile Machtausübung aufdrängt. Die frühe Indoktrination kann unterschiedliche Konsequenzen haben, je nachdem ob der eigene Erfahrungshorizont mit dem Wertegefüge der erlebten Gemeinschaft überwiegend positiv oder negativ bewertet wird. Fällt beispielsweise bei fortschreitendem Alter die oppressive Machtausübung auf den eigenen Willen ab, so reagieren viele Charaktere mit trotzigem Widerstand – oft zurecht. Anderen wiederum war es gegönnt eine positive Kindheit zu erleben und so werden die Aufwachsenden die konstituierenden Elemente der Gemeinschaft, auch den Glauben, lange emporheben trotz vermeintlich besserer Argumente. Letzendlich wird jeder zu einer eigenen Schlußfolgerung kommen, diese aber oft für sich behalten aus Angst vor gesellschaftlichen Sanktionen. Insgesamt ist es jedoch so, daß wohl die Mehrheit aller Menschen in einen Gott, ein höheres Wesen oder eine höhere Ordnung glaubt und dafür gibt es einige gute Gründe.

1. Die Urknalltheorie

Menschen sind es gewohnt Theorien und gewagte Annahmen zu machen um Wissenslücken bei unerklärlichen Alltagsphänomenen zu schließen und daher anfällig für allerlei Fehlschlüsse. So ist etwa Aberglaube zu verstehen. Aber wie wahrscheinlich ist es wirklich der wissenschaftlichen (und mittlerweile vielleicht überholten) Theorie des Urknalls zu vertrauen? Sicher, es gibt Kontraktions- und Extraktionsbewegungen im Weltall, aber wie glaubwürdig ist es anzunehmen, daß es vor dem Urknall nichts gegeben haben soll? Letztendlich ist dies eine unbeweisbare These, genau so unbeweisbar wie der Glaube an ein höheres Wesen welches das Universum organisch und zweckmäßig eingerichtet hat.

2. Evolution oder intelligentes Design der Erde?

Die Erde enthält optimale Bedingungen für die Existenz einer schier unendlichen Zahl unterschiedlicher Spezies und Lebewesen. Sicher sorgte die Evolution alleine dafür, daß jede Nische eines Ökosystems irgendwann einmal ausgefüllt wurde, gleich wie Händler bestrebt wären jede Nische eines überschaubaren Marktes auszufüllen. Wer die natürliche Schönheit der Erde schätzt und die Vielfalt sieht, wie sie anscheinend plan- und absichtsvoll ineinander greift, der ist verständlicherweise leicht für eine intelligente Schöpfung zu faszinieren. Ob dies alleine als Beweis herhalten kann? Letzten Endes hängt es von Ihrer eigenen Einstellung ab.

3. Wasser

Wenn Forscher auf anderen Planeten nach Leben suchen sind sie versucht insbesondere durch Spuren von Wasser auf dessen Vorhandensein oder auch dessen Fehlen zu schließen. Während es theoretisch vorstellbar wäre, daß Leben ohne Wasser existieren könnte, so zeigt gerade die Fixierung auf Wasser bei außerirdischem Leben geradewegs auf uns zurück und wie sehr wir von diesem als elementaren Bestandteil des Lebens abhängig sind. Der Mensch selbst besteht zu einem sehr großen Teil aus Wasser und es werden ständig neue Entdeckungen gemacht. Etwa durch Mikrofotographie die enthüllt, wie Wasser seinen Seinszustand durch verschiedenste äußere Einflüsse grundsätzlich verändern kann. Inwiefern dies Auswirkungen auch auf den Menschen hat, wo wir doch zum großen Teil aus Wasser bestehen, ist noch völlig unerforscht.

4. Evolution

Wie schon erwähnt ist es durchaus nachvollziehbar, daß alle Nischen eines Ökosystems über einen langen Zeitraum durch Lebewesen ausgefüllt würden, die auf die Lebensumstände des Lebensraums angepasst sind. Die Evolutionsforschung enthält allerdings eine große Anzahl sogenannter „Missing Links“. Das sind scheinbar riesige Entwicklungssprünge für die es normalerweise eine große Anzahl von Zwischenentwicklungen geben müsste, die allerdings keineswegs evident sind. Die Entstehung des Menschen ist nur eines, wenn auch vielleicht das Größte unter sehr vielen Rätseln in der Evolutionstheorie. Ein Beweis für einen bewussten Eingriff ist das Fehlen von Beweisen natürlich nicht, aber es darf zum Nachdenken anregen.

5. Das Bewusstsein

Wenn wir von Entwicklungssprüngen reden, dann ist derjenige zur Entwicklung eines Bewusstseins beim Menschen wohl das größte Rätsel überhaupt, für das es seitens der Wissenschaft kaum schlüssige Erklärungen gibt. Möglicherweise muß das Bewusstsein sogar neu gedacht werden, denn ist es wirklich etwas, was nur dem Menschen innewohnt? Tiere zeigen zumindest deutliche Zeichen von Empfindungen und sogar Mitleid, kann man ihnen ein Bewusstsein absprechen? Neuerdings gibt es sogar biologische Forschungen die darauf schließen lassen, daß Pflanzen untereinander kommunizieren. Ist es da abwegig von einem allumfassenden Bewusstsein auszugehen, sogar einem planetaren „Gaia“-Bewusstsein?

Der Beweis?

Sollte es je meine Absicht gewesen sein mit einigen kurzen Denkanstößen etwas beweisen zu wollen, dann müsste dieses wohl gründlich schiefgehen. Für mich bedeutet es jedoch, ja, es gibt einen Gott, eine höhere Ordnung. Wie würdet Ihr es nennen, was ist Eure Meinung dazu?

Bitte nennt eure Meinung und Kritik bei den Kommentaren. Danke für das Lesen und alles Liebe!

Was bedeutet Spiritualität?

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Spiritualität meint im weitesten Sinne eine Geistigkeit oder Geistlichkeit oder in Bezug auf die persönliche Lebenseinstellung eine Haltung, die im religiösen Sinne auf Transzendenz, Unendlichkeit oder das Jenseits Bezug nimmt. Der Begriff ist abgeleitet vom lateinischen Spiritus für „Geist“ oder „Seele“, welcher wiederum verwandt ist mit dem Verb spirare, was so viel bedeutet wie „atmen“. Mit der Wortbedeutung einher geht die Vorstellung eines belebten Körpers, etwa einer Seele die dem Körper innewohnt. Beinahe jedes Glaubenssystem enthält folglich auch die Idee, daß die Seele den Körper, das Stoffliche transzendiert und damit potentiell unbegrenzt ist. Damit ist es dem Subjekt gegeben sich selbst zu entgrenzen und teilzuhaben an einem großen Ganzen.

Welche Formen der spirituellen Ausübung gibt es?

Spiritualität wird von vielen sehr unterschiedlich ausgelegt und gelebt. Es lassen sich im Wesentlichen jedoch vier Formen unterscheiden:

  • Somatische Praxis: durch Entzug sollen äußere Einflüsse auf Körper und Geist kontrolliert werden im Sinne einer Reinigung. Durch Zügelung egoistischer Triebe sollen unüberlegte Handlungen unterbunden werden. Beispiele hierfür wären das Fasten, das Leben nach moralischen Werten, das Meiden bestimmter Speisen, Vereinfachung der Lebensumstände wie etwa beim Zen.
  • Psychologische Praxis wie etwa Mediation und das Gebet.
  • Soziale Praxis die sich im Zusammenhang mit einer Gemeinschaft ergibt. Etwa den Dienst an einer Gemeinde und Gemeingut.
  • Geistige Praxis als Handlungen die darauf abzielen Egozentriertheit einzuschränken und die Wahrnehmung nach Innen auf eine Einigkeit mit dem All zu lenken.

Religiöse Spiritualität

Im Christentum bedeutet Spiritualität ein „Leben im Glauben“. Das Besondere dabei ist, daß dieser Glaube zwar dogmatisiert, im Grunde genommen aber doch eine sehr persönliche Angelegenheit ist. Soziale Praktiken sind aber ebenfalls gegeben, da die Glaubenssätze bei einer Messe in Gemeinschaft mit anderen gepredigt wird. Fastenzeiten spielten früher eine große Rolle und sind fest mit dem Feiertagskalender verbunden, werden heutzutage aber nicht mehr von vielen eingehalten. Auch die sogenannten fünf Säulen des Islam enthalten mehrere Formen von Spiritualität, etwa dem täglichen Geben von Almosen, der Pilgerfahrt und natürlich dem jährlichen Fasten.

Heutzutage wird jedoch Spiritualität meistens nicht automatisch mit einer der führenden Religionen in Verbindung gebracht. Viel eher handelt es sich um einen sehr individuellen Prozess der auch Elemente aus mehreren Glaubensrichtungen beinhalten kann. Einen Konsens scheint es jedoch dahingehend zu geben, daß man mit Spiritualität stets die innersten Werte und den tieferen Sinn verbindet. Dies wiederum kann als Ausgangspunkt für eine bestimmte Moralvorstellung gelten, selbst für eine säkularisierte Spiritualität, in der Liebe, Mitgefühl, Vergebung, Harmonie eine wichtige Rolle spielen.

Viele zeitgenössische Autoren schreiben der spirituellen Praxis guten Einfluß auf Ausgeglichenheit, Glück und dem allgemeinen Wohlbefinden zu.

 

Vier spirituelle Bücher als Geschenk, an die Sie noch nicht gedacht hatten

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Nur noch wenige Tage bis Heiligabend und Sie haben bereits alle Einkäufe erledigt? Falls nicht möchten wir Ihnen vier Tipps für Ihr Geschenk vorschlagen, denn was ist schöner die besten Wünsche für einen lieben Menschen mit einer frohen und lebensbejahenden Botschaft zu verbinden, etwa mit einem Buch?

 

Deepak Chopra – Feuer im Herzen: eine spirituelle Reise

 

Dr. Deepak Chopra ist ein indischer Arzt mit einem ganzheitlichen Verständnis von Gesundheit und Wohlbefinden und Autor zahlreicher spiritueller Bücher mit einer lebensbejahenden und sehr einsichtsvollen Botschaft. Die Erzählung in diesem Buch handelt von der Sicht eines aufwachsenden Jungen, der Orientierung in seinem Leben sucht und Inspiration durch einen spirituellen Lehrer erfährt.
Der Erzählstil macht den Zugang zu Chopras Botschaft einfach, denn diese kommt niemals mit erhobenem Zeigefinger daher. Das Buch ist daher gut für Heranwachsende geeignet, aber auch für Erwachsene die den Zugang zur Spiritualität und der Sinnsuche noch finden möchten.

Dr. Joe Dispenza – Ein neues Ich: wie Sie Ihre gewohnte Persönlichkeit in vier Wochen wandeln können

Bestimmt haben Sie schon einmal von Büchern gehört, worin dazu geraten wird sich etwas zu wünschen und dies würde eintreten je mehr man daran festhält. Dispenzas Buch geht weit darüber hinaus und unterfüttert die Idee mit einer schlüssigen Theorie und praktischen Übungen zur Anwendung. Anstatt eine „Bestellung ans Universum“ abzusenden setzt er auf eine eigene Wesensveränderung welche sich unmittelbar auf unsere Umwelt projiziert und den erhofften Erfolg eintreten lässt. Ein gutes Buch für Selbstverwirklicher, die etwa am Anfang eines neuen Lebensabschnitts, zum Beispiel einer Karriere, stehen oder einen Neuanfang suchen.

Pam Grout – Wie Ihre Gedanken die Welt verändern

Dieses Buch geht in eine ähnliche Richtung wie das vorherige, legt allerdings viel Wert auf eine unterhaltsame und einfühlsame Schreibweise die nicht überfordert. Die Autorin stellt Experimente vor die schon einige der Leserrezensenten verblüfft haben. Bestens geeignet für Einsteiger in die Thematik, die etwas Schwung im Alltag zur Überwindung von Hindernissen benötigen.

Dr. Maximilian Moser & Dr. Erwin Thoma – Die sanfte Medizin der Bäume

Die akademische Erfahrung der beiden Autoren lässt es bereits erahnen, dieses Buch begnügt sich nicht mit unbewiesenen Behauptungen. Müssen Sie nicht auch darüber lächeln, wenn Menschen bewusst in die Wälder hinausgehen um Bäume zu umarmen und gut durchatmen zu können? Vielleicht werden Sie es verstehen, wenn Sie dieses Buch gelesen haben. Hier wird gezeigt wie Holz und natürliche Dinge, die überall zu finden sind, enorm zu unserem Wohlbefinden und natürlichen Heilprozessen beitragen können. Das Buch ist besonders hochwertig verarbeitet und ein tolles Geschenk, daß man immer wieder gerne in die Hand nimmt.

Adventszeit – ist das satanischer Weihnachtsschmuck?

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Invertierter Weihnachtsstern

Invertierter Weihnachtsstern

Es ist wieder Adventszeit, Zeit für einen Spaziergang durch winterkalte Nächte, erhellt durch festlichen Weihnachtsschmuck. Zwischen den Bretterbuden der Weihnachtsmärkte duftet es festlich und die kalten Hände wärmen sich an einer Tasse heißen Glühweins. Doch was ist das? Ist das der Stern Betlehems, der dort in der Ferne glitzert? Oder ist es nicht eher ein umgedrehtes Pentagramm?

Ist es Ihnen nicht auch schon aufgefallen? An vielen Privathäusern, Schaufensterauslagen und städtischer Weihnachtsdekoration kommen immer häufiger invertierte Pentagramme, also fünfzackige Sterne mit zwei Zacken nach oben, zum Einsatz. Eigentlich handelt es sich dabei um ein satanisches Symbol. Absicht oder Versehen? Wir finden soviel Aufmerksamkeit und Mühe hat die festliche Zeit schon verdient, daß man die Bedeutung weihnachtlicher Symbole achtet und nicht in ihr Gegenteil verkehrt.
Man stelle sich vor die Sterne auf einer Nationalflagge würden verkehrt herum abgebildet oder ein Sportausrüster würde die weltmeisterlichen Sterne auf den Trikots der Nationalmannschaften mit zwei Zacken nach oben aufdrucken. Niemand würde sich so einen Fauxpas leisten. Aber warum ist es ausgerechnet an Weihnachten in Ordnung? Schließlich musste bereits aufgrund von Protesten aufmerksamer Bürger auch städtischer Weihnachtsschmuck bereits wieder entfernt werden.

Viele Hersteller bieten die Dekoration bereits so an, daß Haken und Ösen so angebracht sind, daß stets zwei Zacken nach oben weisen im Sinne eines satanischen Pentagramms. Etwa hier, oder hier.

Zufall oder Absicht? Wir wünschen Ihnen in jedem Fall alles Gute für eine besinnliche Adventszeit und daß Sie Ihre Weihnacht in ein Fest der Liebe zu verzaubern wissen!

Quellen:

* Falun Dafa ist gut – ein spiritueller Kultivierungsweg *

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Falun Dafa – manche Leser haben davon sicher schon einmal gehört oder gelesen – ein spiritueller Kultivierungsweg der auf den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht beruht.

Falun Dafa enstand durch Meister Li Honghzi in den 1990er Jahren in China und ist ein buddhistischer Kultivierungsweg. Falun Dafa ist sehr freiheitlich und toleriert bewusst jede andere Religion. Niemand muss seine Religion aufgeben, wenn er oder sie Falun Dafa praktiziert. Falun Dafa legt auch insbesondere Wert darauf, dass man sein normales Leben weiterführt und nicht z.B. in ein Kloster geht. Inzwischen gibt es viele Millionen Praktizierdende weltweit, was für seine Wirkung spricht. Zur Kultivierung gehört, dass man regelmäßig die 5 Falun Gong Übungen macht, sowie das Hauptwerk, das Zhuan Falun liest. In viele großen deutschen Städten aber auch weltweit gibt es Übungsgruppen die sich regelmäßig zum Üben, Lesen und Ausstausch treffen.
Falun Dafa ist generell kostenlos. Es lohnt sich sehr einmal in eine Übungsgruppe rein zu schauen. Wo die nächste Gruppe ist kann auf der Deutschen Falun Dafa-Seite im Internet nachgesehen werden: http://de.falundafa.org

Neben dem Hauptwerk, dem Zhuan Falun gibt es auch noch einige weitere Lektüre, die im Laufe des Kultivierungsprozesses, der ein ganzes Leben lang dauern kann, hilfreich ist.
Besonders zu empfehlen sind die sog. Jingwen und die Erfahrungsberichte. Auf Deutsch findet man diese auf dieser Webseite: http://de.minghui.org/
Wer sich eingehender mit Falun Dafa beschäftigt wird auch spüren, dass das Zhuan Falun bei jedem Lesen ein anderes Buch ist und es ein wirklich starker Kultivierungsweg ist.
In China ist Falun Dafa offiziell verboten seit einigen Jahren, ein Indiz dafür, wie stark seine Wirkung sein kann. Da es der KP wegen seiner freiheitlichen Aspekte, Förderung von Individualität und der guten Organisation der Anhänger ein Dorn im Auge ist.

Ganz wunderbar anzusehen – selbst wenn man nicht Falun Dafa praktizieren möchte – sind auch die von Falun Dafa-Anhängern organisierten Shen Yun Galas. Die Galas zeigen in größter Perfektion traditionellen chinesischen Tanz und Kultur, welche auf einzigartige Weise mit westlicher Musik und Kultur verwoben wird. Die Galas sind in Deutschland regelmäßig in Frankfurt und Baden-Baden zu sehen. Mit einem aktuellen Video der Shen Yun-Galas soll der Beitrag über diesen so starken und tief mit dem Kosmos verwobenen Kultivierungsweg auch abschließen – überzeugen Sie sich selbst von der innereren und äußeren Schönheit von Falun Dafa:

 

 

 

 

 

 

Die Verflixte Erleuchtung des Jed McKenna

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In seinem ersten Buch in einer Trilogie über die Erleuchtung geht Jed McKenna mit Erwartungshaltungen sogenannter „Blümchenesoteriker“ so richtig Schlitten fahren. Eine Fahrt, die keinen Ausganspunkt und kein Ziel hat und wo nur der das Ego transzendierende Geist über den Dingen steht, aus dem Hamsterrad aussteigt und den Schlitten führerlos in den Schlund rasen lässt, um bei dieser Metaphorik zu bleiben. McKenna räumt mit vielen klischeehaften Vorstellungen von Spiritualität auf, ist ein Freund deutlicher Worte und nimmt auch sonst kein Blatt vor den Mund. McKenna drängt sich nicht als Guru oder erleuchteter Meister auf, dafür versteht er sich auf die Desillusionierung und lässt Menschen in seinem Einflußgebiet ein ums andere mal ganz schön klein aussehen.

Wer ist überhaupt Jed McKenna?

Selbst wenn immer wieder vorgegeben wird, daß die Person nicht im Vordergrund zu stehen habe, um nicht das Ego zu streicheln, muß die Frage nach der Identität des Autors erlaubt sein, der von sich behauptet einer von vielleicht einer Handvoll Erleuchteter auf dieser Erde zu sein. Freilich macht McKenna nicht den Fehler offen eine Eitelkeit zu Erkennen zu geben, gibt aber an ein altes Herrschaftshaus irgendwo in Iowa (Gilbert Grape lässt grüßen) als Rückzugsort erstanden zu haben, wo er sich allerdings nicht lange vor Sinnsuchenden und Lernwilligen retten konnte. Mittlerweile funktioniert das Haus als ein „Ashram“ mit zahlreichen Besuchern, die alleine die Nähe zum Erleuchteten suchen und sich dabei nützlich machen und die Landarbeit verrichten oder das Haus in Schuß halten. Den Meister bekommen sie selten zu Gesicht. Jed McKenna gibt trotz der Leute, die ihn ständig umgeben, an sehr zurückgezogen zu leben und mehr Zeit mit Videos und Spielkonsolen als mit dem persönlichen Gespräch zu verbringen. Das eingehende Studium von Literatur habe er eben auch nicht mehr nötig.

Nun, Jed McKenna ist selbst eine rein fiktive Figur. So wie es das eben genannte Ashram in Iowa nie gegeben hat, so wurde auch die Person Jed McKenna in der Öffentlichkeit nie gesichtet. Ich würde sogar behaupten, daß man nach Hinweisen nicht lange suchen muß, denn Hinweise finden sich im Buch zuhauf.
Das Buch lebt im Wesentlichen von den Erzählungen die Jeds Auseinandersetzung mit seinen „Schülern“ betreffen. Dennoch bleiben die anderen Personen neben Jed, deren Motivationen, stets im Dunkeln. Sie tauchen plötzlich auf, mähen freundlicherweise die Wiese, schlafen auf dem Fußboden, dienen McKenna nur als bloße Stichwortgeber und hören mit offenen Mäulern zu, wenn der Meister etwas zum Besten gibt. Eine Journalistin, eigens für ein Interview angereist, soll sogar eine echte Identitätskrise erlebt haben, während McKenna eigentlich nur ausweichende Antworten gibt und ansonsten in den nächtlichen Sternenhimmel glotzt. Er mag es durchaus so sehen, daß die meisten Mitmenschen für ihn oberflächlich erscheinen und das Buch es deswegen so transportiert, wir dürfen andererseits aber ruhig annehmen, daß Menschen mit ihren unbequemen Egos, festgefahrenen Glaubensgebilden und eigenen Erfahrungen etwas mehr entegegenzusetzen hätten, als einfach nur zu staunen wenn McKenna in einer Pause zwischen zwei Videospielen einen völlig inhaltsleeren Monolog zum Besten gibt.
Seine Schüler dienen nur als typische und gescheiterte Vertreter einer bestimmten Denk- oder Glaubensrichtung. Zu keiner Zeit hat man den Eindruck, daß es sich um echte, vielschichtige Personen handelt.

Was heißt denn nun „Erleuchtet“?

 Im folgenden der kürzere Teil dieser Rezension, denn vom Inhalt ist schnell berichtet. McKenna trägt selbst einem seiner Schüler auf, der ihm ausführlich seine Erkenntnisse und Überzeugungen ausbreitet, die Sache immer weiter zu verkürzen um so auf den Kern zu kommen. Gewissermaßen eine Spiritualität die auf den Bierdeckel passt. Daran hätte sich McKenna beim Verfassen des Buchs selbst halten können, denn seine Aussage ist schnell zusammengefasst:

  • Erleuchtung ist eine Zustand der All-Einigkeit, nicht zu verwechseln mit Heiligkeit
  • Jeder muß seinen eigenen Weg dorthin finden
  • Das Ego muß negiert werden, es führt auf eine falsche Fährte

Dieses ist nun für jemanden, der nicht müde wird zu erwähnen, echte Erleuchtung erfahren hat wirklich dürftig. Ich möchte dem geneigten Leser raten sich McKennas Aufgabe zu eigen zu machen und auch dieses Buch auf seine Kernaussage zu reduzieren. Viel mehr als die oben genannten Punkte würde nicht hängen bleiben. Dann macht es lieber gleich, wie Jed es machen würde: schaut euch den Film Fight Club an oder vereinfacht euer Leben mit Zen.

Das Buch

Der englische Originaltitel „Spiritual Enlightenment – the damnedest thing“ ist der erste Teil einer Trilogie. Alle Teile sind ins Deutsche übersetzt.Teil eins: Verflixte Erleuchtung – Als Schmetterling unter Raupen

Filmtipp: Thrivemovement

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Heute gibt es einen Filmtipp:

Der Film „Thrivemovement“ von Foster Gamble.

Der Film ist sehr schön gemacht und zeigt u.a. anhand vieler Beispiele, die spirituelle Weltsicht von Foster Gamble. Er vertritt die Meinung – wie einige andere „Wissende“ auch – dass das Universum auf unsichtbaren Ebenen einen Maschine ist die Tori (Singular „Torus“) produziert. Ein Torus ist im Prinzip eine 4-Dimensionale Spirale. Diese Grundmuster kann man fast überall in der Natur wiederfinden von den Atomen, bis zu den Galaxien. Der Film zeigt auf wo überall man Tori finden kann und liefert viele Erklärungsansätze und Inspirationen, weshalb – mangels Kenntnis und Unterdrückung dieses Wissens – auf der Erde so vieles im Argen liegt.

Der Film ist in vielen Sprachen kostenlos&legal auf Youtube verfügbar, wir empfehlen die Deutsche Version:

Wer allerdings gut Englisch kann, dem sei die englische Version empfohlen, da durch die Übersetzung unserer Meinung nach doch an manchen Stellen, etwas an Exaktheit verloren geht. Man sollte sich auch nicht durch die Filmlänge von etwas über zwei Stunden abschrecken lassen, es lohnt sich durchzuhalten.

Wer noch mehr zu dem Film wissen möchte kann sich natürlich auch auf der Webseite dazu umsehen:  http://www.thrivemovement.com/ Laut eigenen Aussagen, haben den Film schon mehr als 25 Millionen Menschen gesehen.

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